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Die Landwirtschaft trägt durch die Emissionen von Treibhausgasen auch zur globalen Erwärmung bei. Deshalb muss sie sich auch darum bemühen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Verschiedene Möglichkeiten bestehen, um dies zu erreichen.

In der Schweiz betrug der Beitrag der Landwirtschaft zu den anthropogenen Treibhausgasemissionen im Jahr 2017 rund 14%, davon stammen gut 6% aus der Nutztierhaltung.

Gemäss den neuen Klimaszenarien für die Schweiz wird die Temperatur in den kommenden Jahrzehnten weiter ansteigen (NCCS 2018). Das Ausmaß dieses Temperaturanstiegs wird je nach Emissionsszenario und den durchgeführten Klimaschutzmaßnahmen unterschiedlich ausfallen.

Rindviehbetriebe begegnen dem Klimawandel

Dieses Video ist auf dem Youtube Kanal der AGRIDEA verfügbar.

Laufende Projekte

Erarbeiten einer vergleichenden Übersicht zu landwirtschaftlichen Klima-Tools (Vergleich ausgewählter Methoden, Überlegungen zu Möglichkeiten und Grenzen von Klima-Tools).

Erarbeiten von praxisnahen Grundlagen zu Landwirtschaft & Klimawandel

  • Erarbeiten eines Moduls Klimawandel auf www.agripedia.ch. Das Modul Trockenheit – Fokus Futterbau erscheint im Frühling 2020.
  • Anpassung des Tools Rami Fourrager® auf Schweizer Verhältnisse (auf Französisch). Dieses Hilfsmittel kann die Entwicklung des Futterbaus und des Futtermanagements eines landwirtschaftlichen Betriebs, basierend auf verschiedenen Klimaszenarien, simulieren.
  • Interreg-Projekt « Systèmes de Production Agricole Durables SPAD ». Dieses französisch-schweizerische Projekt zielt darauf ab, die Nachhaltigkeit der Rindviehhaltung zu erhöhen und an den Klimawandel anzupassen.

Portraits über zukunftsgerichtete Projekte zur Wasserversorgung im Schweizer Sömmerungsgebiet, in Zusammenarbeit mit der Schweizer Berghilfe

Abgeschlossene Projekte

Projekt Klimaschutz in der Rindviehwirtschaft

Im Auftrag der Branchenorganisation Milch und Proviande wurde eine Übersicht zu Klimaschutzmassnahmen im Rindviehbereich erarbeitet.

Kompaktübersicht Resultate

Technischer Bericht

Akzeptanzanalyse  «système à points protection du climat et des ressources sur les exploitations IP-SUISSE»

Schlussbericht

Verbesserung der Resilienz auf Landwirtschaftsbetriebe

Das Projekt in Zusammenarbeit mit dem BLW untersuchte die Auswirkungen des Klimawandels

auf die Landwirtschaft. Folgende drei Punkte wurden erarbeitet:

- praxisnahe Kernaussagen zur Auswirkung des Klimawandels in der Landwirtschaft;
- eine Liste mit Massnahmen, mit welchen Betriebsleitende ihre Resilienz unter dem Aspekt des Klimawandels verbessern können;
- ein Frageset, mit welchem die Betriebsleitenden zum Thema Klimawandel sensibilisiert werden und ihre Verletzlichkeit in diesem Kontext selber einschätzen können.

Schlussbericht

Entwicklung Energie- und Klimacheck

Im Auftrag von AgroCleanTech entwickelten wir in Zusammenarbeit mit EBP den Energie- und Klimacheck. Dank dem Energie- und Klimacheck sehen Interessierte erstens welche Massnahmen im Bereich Energie und Klima auf ihrem Betrieb möglich sind, zweitens welche sie bereits umgesetzt haben und drittens mit welchen Massnahmen sie ihren Betrieb noch optimieren könnten.

Anpassungsindikatoren und Frühwarnsysteme

Im Projekt wurden Indikatoren gesammelt, welche die Auswirkungen des Klimawandels (Impact-Indikatoren, beispielsweise verfrühter Flugbeginn von Schädlingen) sowie die Anpassungsbereiche (Response-Indikatoren, beispielsweise Anbau wärmeliebender Weinsorten) beschreiben.

 

Partner

BLW:  Klima

AgroscopeDie Landwirtschaft für den Klimawandel fit machen

AgroCleanTech: Energieeffizienz, Klimaschutz, Erneuerbare Energien

ProClim ist das Forum zu Klima und globalen Veränderungen, das als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit dient.

National Centre for Climate Services NCCS:

Seit 2018 stellt das NCCS wissenschaftliche Informationen und Daten über das vergangene, gegenwärtige und zukünftige Klima und seine Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zur Verfügung. Das NCCS wurde unter der Führung von MeteoSchweiz von verschiedenen Institutionen (u.a. BLW) und Partnern (u.a. Agroscope und FiBL) gegründet.

Nützliche Informationen

  • agroCO2ncept Flaachtal: Ziel sind 20% weniger CO2-Emissionen, 20% weniger Kosten und 20% mehr Wertschöpfung. Die Steigerung der Ressourceneffizienz, die Kohlenstoffspeicherung im Boden, das Schliessen von Kreisläufen und erneuerbare Energien stehen im Zentrum.